Wissensmanagement im unternehmerischen Kontext bedeutet, Wissen und Erfahrungen der Mitarbeiter aufzubereiten und für alle Kollegen nutzbar zu machen. Eine wichtige Rolle spielen heutzutage dabei Software und Webanwendungen, die es erleichtern, Wissen zu sammeln und zu organisieren. Sie funktionieren gewissermaßen wie ein selbst angelegtes, interaktives Lexikon, das darüber hinaus etwa Kalender-, Such- und Organisationsfunktionen bietet.
Je nach Größe des Unternehmens und dem Umfang der zu verwaltenden Daten kann die Technik dahinter sehr komplex ausfallen, indem beispielsweise ausgefeilte Wissensmanagementlösungen komplette Archive ersetzen. Aber bereits Technikeinsteiger können mit innovativen Technologien ihre Prozesse beschleunigen und die Arbeitsorganisation erheblich verbessern.
Verstehen Puristen unter dem Begriff lediglich unternehmensinterne Erkenntnisse und den internen Erfahrungsschatz zu konservieren und auszubauen, so fassen moderne Interpretationen Wissensmanagement auch als Prinzip auf, sämtliche Dokumente und Daten des Unternehmens in diesen Prozess mit einzubinden.
Ein Begriff, der dem Wissensmanagement sehr nahe steht, ist der der Collaboration (englisch für Mitarbeit/Zusammenarbeit). Prinzip: Auf Basis des software- oder webbasierten Wissensmanagements sollen Unternehmen nicht nur ihre Inhalte, sondern auch deren Distribution optimieren. Beispiele dafür wären etwa im Internet gepflegte, öffentliche Kalendersysteme, virtuelle Meetingräume im Web oder webbasierte Prozesse des Dokumentenmanagements.
Schlagworte: Collaboration, Mitarbeit, Wissensmanagementlösungen, Zusammenarbeit
