Unter Wissensbilanz versteht man das Wissen (die „Intelligenz“) eines Unternehmens. Dies langfristig-strategisch im Hinblick auf die Wertschöpfung und die Zukunftschancen. Eine Wissensbilanz sollte sich messen lassen können.
Die Optimierung dieser Bilanz lohnt sich vor allem hinsichtlich mittel- bis langfristiger Prozesse. Diese können genauso gut im Bereich der Produktion angesiedelt sein wie etwa im vertrieblichen Bereich. Häufig geht es dabei darum einen einmal aufgesetzten Prozess fortlaufend zu beschreiben, Änderungen daran zu dokumentieren und Ergebnisse festzuhalten. So, dass sich dieser im Ergebnis verfeinert. Vom Reklamationsablauf beispielsweise, über die Debitorenverwaltung bis hin zum Akquisitionsprozess.
Noch viel wichtiger ist diese Verbesserung in der jüngsten Zukunft indes aus zwei Gründen geworden. Zum einen sinkt die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit in vielen Unternehmen. Verlassen qualifizierte Mitarbeiter die Firma, verlässt auch oftmals zumindest ein Teil ihres Wissens das Unternehmen. Diesen „Brain-Drain“ müssen Unternehmen konsequent verhindern Zweitens sorgt eine gestärkte Wissensbilanz dafür, dass sich Wissen in Zeiten des Fachkräftemangels einfacher übertragen lässt. Heißt: Ist es für ein Unternehmen schon schwierig genug, überhaupt genug geeignetes Personal zu rekrutieren, so macht es eine positive Wissensbilanz zumindest einfacher, konserviertes Wissen auf Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen zu transferieren.
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Schlagworte: Schwarmintelligenz, Wissensbilanz
