Die relevantesten Felder, in denen Unternehmen durch Wissensmanagement Kosten senken können sind:
- Vermeidung von Doppelarbeiten
- Ablaufoptimierung
- Reisekostensenkung
- Erhöhung des Deckungsbeitrages
- Verbesserung der Arbeitsvorbereitung
- Senkung der Ausschussquote durch Qualitätsverbesserung
- Virtualisierung von Verwaltungsprozessen (Lohn, Gehalt, Reise, Urlaub)
Das Prinzip, das diesen Verbesserungen anhaftet, ist in der Regel stets dasselbe: Der oder die Mitarbeiter erhalten via Wissensmanagement mehr und bessere Informationen zu einem (oder mehreren), meist standardisierten, Arbeitsprozess(en). Heißt: Immer dann, wenn ein Prozess eben nicht in Gänze und immer wieder aufs Neue individuell zu behandeln ist, lohnt es sich, diesen im Wissensmanagement zu erfassen und gegebenenfalls auch weiter zu beschreiben.
Praktische Beispiele hierfür wären etwa im Falle einer Autowerkstatt der Ölwechsel an einem bestimmten Fabrikat, bei dem es bestimmte Vorkehrungen zu treffen gilt, mit denen sich der Arbeitsaufwand erheblich minimieren lässt. In einer Apotheke beispielsweise eine Merkliste von Nachfolgepräparaten oft nachgefragter Arzneien. Und im Handwerk oder produzierenden Gewerbe der Hinweis auf Handgriffe und Kniffe, mit denen sich materialsparender und/oder maschinenschonender arbeiten lässt.
Fazit: Ressourcen lassen sich schonender nutzen, Mitarbeiter effizienter einsetzen, Güter mitunter billiger produzieren.
Dem Bereich Reisekostensenkung kommt insofern eine Sonderolle zu, als dieser oftmals auch auf individuelle Prozesse zutrifft. Wissen in Form von kommentierten Datensammlungen an einem zentralen Platz vorzuhalten, kann darüber hinaus oftmals helfen, Meetings zu reduzieren.
Wichtig indes: Diese Kostensenkungen lassen sich ausschließlich dann erzielen, wenn das Wissensmanagement konsequent in sämtlichen Unternehmensbereichen angewandt und fortgeschrieben wird.
Schlagworte: Kosteneinsparung
